asymetrischer Hörverlust

Der Probant hat einen unterschiedlich starken Hörverlust.

Oft reicht hier die Versorgung mit einem Hörgerät. Die optimale Seite sollte durch Ausprobe ermittelt werden, das heißt durchaus zwei Geräte gleichzeitig probieren.

Meißt wird das schlechtere Ohr ausgewählt, da das Hörergebnis insgesamt besser ist und das Richtungshören wieder funktioniert.

Manchmal wird auch das bessere Ohr für eine Versorgung empfohlen. Aber sollten keine besonderen Befunde bei dem schlechteren Ohr vorliegen, würde ich in jedem Fall den Versuch wagen.

Weitere Tonaudiogramme:

 

Hörverluste

Die obere Grafik entspricht nicht Ihrem Tonaudiogramm?
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Leichte Hochtonschwerhörigkeit
Mittelgradige Hochtonschwerhörigkeit
Mittelgradige breitbandige Schwerhörigkeit
Hochgradige Innenohrschwerhörigkeit
Hochtonsteilabfall
starker Hochtonsteilabfall
asymetrischer Hörverlust
An Taubheit grenzender Hörverlust

 

Wenn der Befund lautet: Vollständige Taubheit

Dieser Befund dürfte in Deutschland heute nicht mehr anzutreffen sein, da die Technik mittlerweile so weit ist, dass durch das Implantieren von Hörgeräten direkt ins Innenohr ein Hören wieder ermöglicht wird. Eine Übertragung von elektrischen Impulsen direkt auf das Hörorgan (Cochlea) ermöglicht eine Hörverbesserung. Diese Art von Hörgeräten werden durch Spezialisten im HNO-Bereich eingepflanzt und in Zusammenarbeit mit Akustikern eingestellt. Hier ist eine intensive Nachbetreuung bis zu einem Jahr Voraussetzung für den Hörerfolg.

Cochlea Implantate - Cochlear GmbH